24/10/2016

"let's have a seat"

Beirut - Libanon

Am 20. Oktober fand an der Universität Balamand-ALBA in Beirut die Veranstaltung “let’s have a seat!” statt.
Der Workshop wurde von der Universität in Zusammenarbeit mit dem italienischen Institut für Kultur organisiert. Auf Betreiben des lokalen Händlers Chairs Gallery hat der internationale Designer Marc Sadler ein Projekt ins Leben gerufen, in dessen Mittelpunkt der Stuhl steht und das speziell auf die Geschichte des ikonischen Armlehnstuhls Maré von Metalmobil eingeht. Der Art Director des Unternehmens, Guido Benedetti, führte aus, wie dieses Projekt zuerst innerhalb des Unternehmens entwickelt und dann dem Markt und dem Händlernetz vermittelt wurde.

Sadler hat die Grundlagen für den Entwurf eines spezifischen Projektes gelegt und dann die Studierenden damit gebrieft. Alle Studierenden wurden gebeten, ein Projekt über das Thema „Public Seating: Vision of the Future“ auszuarbeiten. Sie sollten einen Stuhl entwerfen, der für die öffentlichen Räume der Zukunft gedacht ist, unter Rücksichtnahme auf jene Qualitätsstandards, die die Exzellenz des italienischen Designs in der Welt einzigartig machen und mit einem klaren Zeichen von Originalität und Funktionalität.
Die Studierenden wurden dazu aufgerufen, technische Aspekte und das Design des Stuhls eingehend zu behandeln, indem sie die Zukunft von öffentlichen Räumen andenken.

Am Ende der vier Arbeitsstunden hat Sadler mit der Unterstützung von Benedetti, Alessandro Gabellini, dem Vertriebsleiter von Metalmobil, George Chalhoub, dem Besitzer von Chairs Gallery und natürlich dem Professor für Design der Universität, Vrouyr Joubanian, die Arbeiten der Klasse beurteilt und einen Gewinner ausgesucht: Alix Lenoir mit seinem Projekt „Portable Comfort“: ein zusammenklappbarer Stuhl, den man wie eine Tasche tragen kann. Er wurde für die Vollständigkeit und Gegenständlichkeit der Präsentation und seiner guten Interpretation der Aufgabe ausgezeichnet. Sein smartes Produkt passt sich an den schnelllebigen Lebensstil der Zukunft an, bietet einen Moment der Entspannung und Teilnahme an jedem Ort, und jeder Ort wird somit zum öffentlichen Raum.

Es war eine lehrreiche Erfahrung für diese Klasse an Designstudenten, die in ihrem akademischen Umfeld die Erfahrung und die Prozesse der Arbeitswelt erlebt haben. Sie konnten einen großen Designer kennenlernen, dessen Arbeit weltweit gepriesen wird und der nicht nur für seine Originalität und ästhetische Qualität bekannt ist, sondern auch für die Aufmerksamkeit, die er der Funktionalität schenkt und die ihn seit jeher auszeichnet.
Auch für Metalmobil war der Besuch der Universität von großem Wert, da der Austausch mit den jungen Designern von morgen reich an Impulsen, Visionen und Kreativität war.

Am Abend geht die Veranstaltung in der großen Aula der Universität weiter. Nach der Präsentation des Unternehmens und Marc Sadlers vor der Gemeinschaft der lokalen Architekten und Innendesigner fand die Einweihung des „Shop in Shop“ neben der Ausstellung eines jungen libanesischen Malers statt, was die vielen Besucher in eine Atmosphäre aus Design, Kunst und Kultur eintauchen ließ.
Der Ausstellungs-Corner „Shop in Shop“ von Metalmobil sprach von der Essenz der Marke und der Originalität ihres Designs. Er ist aktuellen Kollektionen gewidmet, von den Polsterungen über Außensessel zu den Bestsellern der Marke. Die Auswahl ist vorbestimmt, aber modular und vielseitig und anpassungsfähig für neue Produkte. Der Corner bietet eine Plattform, die das Design Metalmobil hervorheben kann, seine auszeichnende Signatur, die von klarer Neutralität, Dynamik, Essenz, Komfort und Qualitäts spricht. Während der Einweihung war der Ausstellungs-Corner in der Universität, nun kann er bei Chairs Gallery besichtigt werden, wo die Entwickler oder Klienten die Kollektionen von Metalmobil entdecken und mit der Hand angreifen können.

Der Morgen-Workshop mit den Studierenden und der Abend mit den lokalen Architekten waren Momente des Bewusstseins, der Reflexion und der Konfrontation mit 3 Gesprächspartnern des Sektors: der Universität, der Welt des Designs und den Unternehmen. Sie ermöglichten die Analyse der verschiedenen Aspekte, die die Planung und die Produktion eines Objekts charakterisieren. Dadurch konnten Studierende ihre professionellen Zukunftsaussichten in der Arbeitswelt kennenlernen, und Unternehmen neue Ideen für Produktreihen und Entwicklung mitnehmen. Ein voller Erfolg!

MANIFESTO